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Das Forschungsprojekt AMBER (Adaptive Management of Barriers in European Rivers) beschäftigt sich mit der Bewertung von Querbauwerken und mit der ökologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern in Europa. Insgesamt arbeiten ca. 20 Organisationen aus 11 EU-Ländern am Projekt mit, hauptsächlich Universitäten, aber auch Behörden, Fischereiverbände, Umweltverbände und Betreiber von Wasserkraftanlagen. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Swansea (Großbritannien).

Als Ergebnis des EU‑Projekts sollen Entscheidungshilfen (Tools) erstellt werden, die die Behörden in den Mitgliedstaaten bei der Bewirtschaftung der Gewässer unterstützen sollen, u. a.

  • Entwicklung von innovativen Ansätzen zur Bewertung der Wirkung von Querbauwerken im Gewässer, z. B. unter Einbeziehung von eDNA
  • Entwicklung eines integrierten Tools zum Management von Querbauwerken (Optimierung, Rückbau und Neubau) in Flussgebieten auf Basis von ökologischen und sozio-ökonomischen Kriterien und unter Berücksichtigung des Nutzens von Querbauwerken für Wasserkraft, Schifffahrt etc.
  • Erprobung der entwickelten Ansätze in praxisbezogenen Fallstudien an verschiedenen Standorten in der EU

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Ergebnissen werden auf der AMBER-Projektwebsite bereitgestellt.

Laufzeit des Vorhabens 
01. September 2016 bis 31. August 2020
Beteiligte Institutionen 
(Forschungsnehmer)
Finanzierung 

gefördert durch die Europäische Kommission, Generaldirektion Forschung & Innovation im Rahmen des EU-Programmes Horizon 2020

Eintrag erstellt am: 21. Februar 2017
Zuletzt geändert am: 20. Juli 2017