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Standort

Am Standort Retznei wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Innenrohr den verletzungsfreien Fischaufstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Außenrohr absteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert.

Standort

Am Schaukraftwerk Jeßnitz wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Außenrohr den verletzungsfreien Fischabstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Innenrohr aufsteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert. Alle Funktionen werden auf einem System und im gleichen Moment realisiert.

Standort

Das Pumpspeicherkraftwerk Geesthacht liegt direkt an der Elbe und wird von Vattenfall Wasserkraft GmbH betrieben. Drei Rohrleitungen mit 612¤m Länge verbinden das Speicherbecken mit den Maschinen im Krafthaus. Als Unterbecken wird der Stauraum der Staustufe Geesthacht genutzt. Der Wasserdurchsatz der 3 Francisturbinen beträgt 66 m3/s, wobei eine Nennleistung von 40 MW bereitgestellt wird (Nennleistung Pumpbetrieb 32 MW je Maschinensatz). Das PSW hat eine Gesamtleistung von 120¤MW. Im Oberbecken kann eine elektrische Arbeit von 600¤MWh gespeichert werden.

Standort

Das Ausleitungskraftwerk liegt am linken Ufer der deutschen Thaya in der niederösterreichischen Gemeinde Karlstein, wenige Kilometer vor dem Zusammenfluss mit der mährischen Thaya. Die Thaya hat am Standort einen mittleren Abfluss von etwa 4 m³/s, das Kraftwerk befindet sich im Epipotamal, also der Barbenregion. Im Leitbild sind 26 Fischarten ausgewiesen. Die Anlage wurde 2010 revitalisiert und mit einer Kaplanturbine (Nennleistung 69 kW) ausgestattet. Die Ausleitungsstrecke schließt an einen etwa 1,2 km langen Stauraum an und hat eine Gesamtlänge von ca. 600 m.

Standort

Die Wasserkraftanlage befindet sich am Ende eines ca. 6,5 m langen Ausleitungskanals, der ca. 30 % des Abflusses aus der Murg ableitet. Das Kraftwerk ist mit einer 119 kW starken Francisturbine ausgestattet. Der Durchfluss liegt bei 4,6m³/s. Am Einlauf zur Turbine befindet sich ein 60 ° zur Sohle geneigter 10 mm-Vertikalrechen. (In: Anderer, Pia; Dumont, Ulrich; Massmann, Edith; Keuneke, Rita(2012): Wasserkraftnutzung in Deutschland Wasserrechtliche Aspekte, ökologisches Modernisierungspotenzial und Fördermöglichkeiten. Hrsg.: Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau, 389 Seiten. ISSN 1862-4804).

Standort

Die Ausleitungskraftanlage Floecksmühle befindet rechtsseitig der Nette nahe der Ortschaft Ochtendung. Die WKA befindet sich in der Äschenregion in einer Lachs-Entwicklungsstrecke. Die Anlage liegt an einem Mühlenwasserkanal, der im Oberwasser 500 m lang ist und im Unterwasser 220 m lang ist. Im Unterwasserkanal befindet sich keine Einschwimmsperre. Das Wasserkraftwerk verfügt über eine Durchströmturbine mit einer Ausbauleistung von 28 kW.

Standort

An diesem Standort im Lachswiederansiedlungsgewässer Sieg wurde auf der rechten Wehrseite eine überströmte Wasserkraftanlage mit einem flach geneigten 15 mm-Rechen errichtet. Sohlennah zweigt oberhalb der Rechenanlage rechts ein Aalrohr ab (Durchmesser 0,4 m). Am Rechenkopf kann eine Stautafel mit mittiger Öffnung für den Abstieg von oberflächennah wandernden Fischen gesetzt werden. Baujahr der WKA in 2009.

Standort

Die Wasserkraftanlage (WKA ECI Centrale) in Roermond ist der unterste Standort in der Rur. Diese wurde als Vorranggewässer mit Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle ausgewählt. Die WKA wurde 1920 gebaut und 2008 mit Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen ausgerüstet. Die Ausbauleistung beträgt 253 kW und der Ausbaudurchfluss 16 m³/s. Am Einlauf zur Turbine befindet sich ein 10 mm-Feinreichen mit einem hydraulischen Knickarm-Rechenreiniger. Ein Bypass für oberflächennah abwandernde Fischarten (Smolts) wurde auf der rechten Uferseite angebracht.

Standort

Der Standort Lindesmühle befindet sich in Bad Kissingen im Hauptschluss der Fränkischen Saale. Die Fallhöhe beträgt 3,34 m, der Ausbaudurchfluss der verbauten Kaplanturbine beträgt 10,8 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 280 kW. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2000, im Jahr 2013 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Standort

Die Wasserkraftanlage Kostheim befindet sich 3,2 km oberhalb der Einmündung des Mains in den Rhein. Die Anlage wurde 2009 in Betrieb genommen und hat eine Leistung von 4,9MW. Die maximale Wasserspiegeldifferenz beträgt 3,74 m (Durchschnitt bei MQ 2,36 m). Die Energieerzeugung erfolgt über zwei horizontale Kaplanturbinen (max. 85 U/min) bei einem Ausbaudurchfluss von jeweils 80 m3/s.

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