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Hier werden alle im Atlas eingetragenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Kontext Fischschutz & Fischabstieg sowie Populationsschutz gelistet. Es kann sich dabei z.B. um standortbezogene Freilanduntersuchungen, aber auch um Laboruntersuchungen, Literaturstudien, Rechtsgutachen, Grundlagenforschung u.v.m. handeln.

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Forschung & Entwicklung

Downstream migration of European eel at three German hydropower stations

In den Jahren 2014 bis 2016 untersuchten die Universität zu Köln und das norwegische Forschungsinstitut NINA das Migrationsverhalten und die Verluste des Europäischen Silberaals bei der Durchquerung von drei Laufkraftwerken in Deutschland.

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Improved production strategies for endangered freshwater species (IMPRESS)

15 Doktoranden und junge Wissenschaftler untersuchen im IMPRESS-Projekt (Improved production strategies for endangered freshwater species) drei wichtige europäische Wanderfischarten: den Atlantischen Lachs (Salmo Salar), den Europäischen Aal (Anguilla Anguilla) und den Stör (Familie Acipenseridae).

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Untersuchungen zum Orientierungs- und Suchverhalten abwandernder Fische zur Verbesserung der Dimensionierung und Anordnung von Fischschutzeinrichtungen vor Wasserkraftanlagen

Das FuE-Vorhaben der TU Darmstadt (TUDa) in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Ökologie (IfÖ) fokussiert auf die hydraulischen und biologischen Vorgänge im Bereich einer Abwanderbarriere oder einer Fischschutzanlage und den daran angeschlossenen Abwanderkorridor resp. Bypass.

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20 Jahre aktive Partnerschaft für den Aal an Mosel und Saar

Die Mosel ist ein staureguliertes Gewässer, in dessen Verlauf es insgesamt 31 Staustufen und 17 Wasserkraftanlagen gibt (IKSMS, 2010). Aale, die aus diesem Gewässersystem abwandern, müssen zum Teil mehrere Wasserkraftanlagen nacheinander passieren, um in den Rhein und schließlich ins Meer zu gelangen. Die Passage jeder Wasserkraftanlage reduziert dabei die Wahrscheinlichkeit, dass die Aale es unbeschadet bis zum Meer schaffen. In verschiedenen Fischereiversuchen an der Mosel wurden an einzelnen Wasserkraftanlagen die Schädigungsziffern für abwandernde Aale ermittelt.

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Fischfreundliche innovative Wasserkrafttechnologien (FIThydro)

FIThydro (Fishfriendly Innovative Technologies for Hydropower) ist ein Horizont 2020-Projekt im erneuerbaren Energien Call der EU. Wissenschaftler von 26 Partnerorganisationen sowie ein internationales Expertengremium untersuchen hier die Auswirkungen von Wasserkraft auf die Ökologie des Fließgewässers und Fische im Speziellen, wobei machbare und kosteneffiziente Maßnahmen und die Entwicklung eines Entscheidungstools für Entscheidungsträger und Politiker erarbeitet werden. Das Konsortium besteht aus Universitäten, Forschungsinstituten, Kraftwerksbetreiber sowie Beratungsfirmen.

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Adaptive Management of Barriers in European Rivers (AMBER)

Das Forschungsprojekt AMBER (Adaptive Management of Barriers in European Rivers) beschäftigt sich mit der Bewertung von Querbauwerken und mit der ökologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern in Europa. Insgesamt arbeiten ca. 20 Organisationen aus 11 EU-Ländern am Projekt mit, hauptsächlich Universitäten, aber auch Behörden, Fischereiverbände, Umweltverbände und Betreiber von Wasserkraftanlagen. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Swansea (Großbritannien).

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Untersuchungen zum Fischabstieg und Kontrolle möglicher Fischschäden durch die Wasserkraftschnecke an der Wasserkraftanlage Walkmühle an der Werra in Meiningen

An der Wasserkraftanlage (WKA) in Meiningen an der Werra ist eine Restwasserschnecke in Betrieb. Wasserkraftschnecken gelten laut Hersteller als fischfreundlich und sollen keine Fischschäden verursachen. Aufgrund der Problematik des Fischschutzes und Fischabstiegs bei herkömmlichen Turbinen und den damit verbundenen nicht unerheblichen technischen und finanziellen Aufwendungen, ist zu erwarten, dass diese Technologie verstärkt zum Einsatz kommen wird. Außerdem wird diese Technik vermehrt als Restwasserkraftwerk eingesetzt.

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Downstream migration of Atlantic salmon smolt at three German hydropower stations

Seit 2014 untersuchen die Universität zu Köln und das norwegische Forschungsinstitut NINA die Abwanderung von Lachssmolts und Blankaalen an Wasserkraftanlagen mit innovativen Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen mittels Radiotelemetrie.

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Beeinträchtigungspotential von aus Wasserspeichern ausgetragenen Fischen auf das anschließende Fließgewässer

Beeinflussung der Gewässerfauna durch die Abwanderung von Organismen aus Talsperren oder Hochwasserrückhaltebecken in die angrenzenden Fließstrecken.

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Evaluierung von Fischschutz- und Fischabstiegsmaßnahmen für die Umsetzung des WHG § 35

Von diesem Forschungsvorhaben werden folgende Ergebnisse erwartet: (1) quantitative Funktionsaussage zum Fischschutz und Fischabstieg des Standortes, Defiziten und Verbesserungsvorschläge; (2) Aussagen bzgl. der Funktionalität und Effizienz des Horizontal-Leitrechen nach EBEL, GLUCH & KEHL und der anschließenden Bypasseinrichtung; (3) Arbeitshilfe sowie artspezifische Nutzung der Subkorridore.

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Populationsdynamik der diadromen Fischarten

Im Rahmen der schriftlichen Expertise zur Populationsdynamik des Atlantischen Lachses, der Meerforelle, des Meer- und Flussneunauges sowie des Europäischen Aals wurden mit Fokus auf die Überlebensraten relevante Populationsparameter sowie Mortalitätsursachen aus der Literatur zusammengetragen, evaluiert und deren Übertragbarkeit auf das Wesersystem geprüft.

Forschung & Entwicklung

Evaluierung von Maßnahmen zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit nach § 35 WHG

In diesem Vorhaben wird ein Forschungskonzept zur Herstellung und zur Evaluierung von Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen an den Wasserkraftstandorten in Eddersheim und Griesheim am Main erarbeitet. Dabei soll die Wirksamkeit verschiedener Fischschutz- und Abstiegsreinrichtungen durch ein Monitoring evaluiert werden.

Forschung & Entwicklung

Verzeichnis der für die Zitierung freigegebenen Berichte, Gutachten und Veröffentlichungen zum Thema Fischschutz und Fischabstieg

Von den Autoren autorisierte, offene Liste der Berichte, Gutachten und Veröffentlichungen, die seit 1995 in Bezug zu Fischschutz und Fischabstieg durchgeführt wurden.

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Befunde zur Aalabwanderung 2008/09

Der vorliegende Bericht fasst Befunde zur Blankaalabwanderung 2008/09 in der Weser zusammen, die in der Abwandersaison 2008/09 durch Auswertung der Schokker- und Hamenfänge von zwei Berufsfischern im Unterwasser der Staustufen Landesbergen und Drakenburg (Niedersachsen) erhoben wurden.

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Gewässerdurchgängigkeit und Schutz der Fischpopulation an Bundeswasserstraßen

Das Rechtsgutachten untersucht das Verhältnis zwischen §§ 34, 35 des Wasserhaushaltsgesetzes, die Bestimmungen zur Bewirtschaftung oberirdischer Gewässer enthalten und Fragen der hydromorphologischen Qualitätskomponenten oberirdischer Gewässer aus unterschiedlicher Perspektive behandeln.

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Untersuchungen zum Orientierungs- und Suchverhalten abwandernder Fische zur Verbesserung der Dimensionierung und Anordnung von Fischschutzeinrichtungen vor Wasserkraftanlagen

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, bestehende Wissenslücken zum Verhalten von Fischen an Fischabstiegsanlagen, insbesondere Bypasseinrichtungen und Fischschutzeinrichtungen, zu schließen. Zentraler Bestandteil der Projektumsetzung ist die Durchführung ökohydraulischer Untersuchungen. Auf Basis der Ergebnisse der Untersuchungen sollen Anforderungen an die bauliche Gestaltung von Bypässen und Fischschutzeinrichtungen sowie hydraulische Parameter abgeleitet werden.

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Fachgutachten "Arbeitshilfe zur standörtlichen Evaluierung des Fischschutzes und Fischabstieges"

Diese Arbeitshilfe standardisiert die methodischen Grundlagen für vergleichbare und aussagekräftige Untersuchungen und Bewertungen von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen. Schwerpunkt ist die standortbezogene Durchgängigkeit für stromabwärts wandernde Fische. Es werden Grundlagen für eine objektive Erfassung der Schädigung von Fischen und der Effizienz von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen bereitgestellt. Die erarbeiteten Untersuchungsstandards sollen aussagefähige Standortevaluierungen mit reproduzierbaren Ergebnissen ermöglichen.

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