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An der Wasserkraftanlage (WKA) in Meiningen an der Werra ist eine Restwasserschnecke in Betrieb. Wasserkraftschnecken gelten laut Hersteller als fischfreundlich und sollen keine Fischschäden verursachen. Aufgrund der Problematik des Fischschutzes und Fischabstiegs bei herkömmlichen Turbinen und den damit verbundenen nicht unerheblichen technischen und finanziellen Aufwendungen, ist zu erwarten, dass diese Technologie verstärkt zum Einsatz kommen wird. Außerdem wird diese Technik vermehrt als Restwasserkraftwerk eingesetzt. Der Einsatz dieser Technik wurde bereits an verschiedenen landeseigenen Anlagen beantragt.

Da bisher nicht ausreichende und nicht übertragbare Untersuchungsergebnisse vorliegen, wurden am Standort Walkmühle fundierte Untersuchungen bzgl. Fischschäden, hervorgerufen durch die Restwasserschnecke, beauftragt.

Ergänzend zu den Aufstiegskontrollen an den Fischaufstiegsanlagen (FAA), die im Auftrag durch den Betreiber durchgeführt wurden, waren im Rahmen des hier vorliegenden Projektes Fischabstiegskontrollen und Untersuchungen von Fischschäden, auch durch die Francisturbinen, zu untersuchen.

Beschreibung Fischschutzeinrichtung 
An diesem Wasserkraftanlagenstandort existieren verschiedene Fischwanderhilfen zur Gewährleistung der Fischwanderung, deren Funktionsfähigkeit zu untersuchen war. Am Ausleitungswehr befindet sich ein Schlitzpass neben der Restwasserschnecke.
Beschreibung Fischabstiegseinrichtung 
An der Wasserkraftanlage, gespeist über den Mühlgraben, wurde ein weiterer Beckenpass errichtet, in welchen ein Abstiegsbypass über ein Zwischenbecken mündet.
Laufzeit des Vorhabens 
30. November 2010
Beteiligte Institutionen 
Ansprechpartner 

Fischökologische & Limnologische UntersuchungsStelle Südthüringen (FLUSS)
Dipl.-Biol. Wolfgang Schmalz
Koppewiese 2
98553 St. Kilian

Tel: +49-36841-55932
Fax: +49-36841-55731
Mobil: +49-151-15506316

Eintrag erstellt am: 10. Februar 2017
Zuletzt geändert am: 14. Februar 2017