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Standort

Das Wehr an der Schiltach befindet sich etwa 1 km oberhalb der Mündung in die Kinzig. An der rechten Wehrseite befindet sich die Ausleitung in einen unterirdischen Kanal, der zur WKA führt. Das Ausleitungskraftwerk ist mit einer Kaplanturbine mit einer Ausbauleistung von 64kW ausgestattet. Der Durchfluss liegt bei 2,7m³/s. Als Fischschutzmaßnahme wurde ein 10 mm-Rechen installiert. Die Schiltach ist hier laut Bewirtschaftungsplan Baden-Württemberg, Bearbeitungsgebiet Oberrhein, ein Lachsgewässer mit erhöhtem Migrationsbedarf.

Standort

An diesem Standort im Lachswiederansiedlungsgewässer Sieg wurde auf der rechten Wehrseite eine überströmte Wasserkraftanlage mit einem flach geneigten 15 mm-Rechen errichtet. Sohlennah zweigt oberhalb der Rechenanlage rechts ein Aalrohr ab (Durchmesser 0,4 m). Am Rechenkopf kann eine Stautafel mit mittiger Öffnung für den Abstieg von oberflächennah wandernden Fischen gesetzt werden. Baujahr der WKA in 2009.

Standort

Die Wasserkraftanlage (WKA ECI Centrale) in Roermond ist der unterste Standort in der Rur. Diese wurde als Vorranggewässer mit Wiederansiedlung von Lachs und Meerforelle ausgewählt. Die WKA wurde 1920 gebaut und 2008 mit Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen ausgerüstet. Die Ausbauleistung beträgt 253 kW und der Ausbaudurchfluss 16 m³/s. Am Einlauf zur Turbine befindet sich ein 10 mm-Feinreichen mit einem hydraulischen Knickarm-Rechenreiniger. Ein Bypass für oberflächennah abwandernde Fischarten (Smolts) wurde auf der rechten Uferseite angebracht.

Standort

Der Standort Lindesmühle befindet sich in Bad Kissingen im Hauptschluss der Fränkischen Saale. Die Fallhöhe beträgt 3,34 m, der Ausbaudurchfluss der verbauten Kaplanturbine beträgt 10,8 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 280 kW. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2000, im Jahr 2013 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Standort

Bei dem untersuchten Standort handelt es sich um ein Ausleitungskraftwerk (80 KW, Ausbaudurchfluss 2,43 m3/s) mit Francisturbine und 20 mm Stabrechen in Prossen (Sachsen) am Lachsbach.

Standort

Die Wasserkraftanlage Jägersdorf (gefördert von der DBU – Az. 02527) ist ein Ausleitungskraftwerk. Ein Teil des Wassers wird über den Mühlgraben Richtung Turbinen geführt. Zur Stromerzeugung werden drei Kaplanrohrturbinen mit einem maximalen Schluckvermögen von jeweils 4,9 m³/s bei einer Fallhöhe von 3,29 m verwendet. Eine funktionsfähige Fischaufstiegsanlage (DBU-Förderkennzeichen Az. 09567/02) in Form eines naturnahen Umgehungsgerinnes gewährleistet die Durchgängigkeit am Wehr.

Standort

Der Standort Kuhlemühle ist ein Laufwasserkraftwerk in der Diemel ca. 4 km unterhalb der Stadt Warburg gelegen. Installiert sind

a) eine Wasserkraftschnecke (4 Schrauben, Durchmesser 3,4 m, Länge 7 m) ohne Fischschutzrechen. Die Umlaufgeschwindigkeit beträgt 12 U/min bei 3 m³/s oder 24 U/min bei 5 m³/s.

b) 2 Francisturbinen (4,5 m³/s und 2,0 m³/s) bei einer Fallhöhe von 2,6 m. Der Turbineneinlauf ist durch einen 20 mm Horizontalrechen geschützt.

Standort

Das Laufwasserkraftwerk Gengenbach liegt an der Kinzig ca. 30 km stromauf der Rheinmündung, im Stadtgebiet von Gengenbach. In dem Querbauwerk ist ein unter- und überstrombares Wasserkraftwerk mit einer Kaplanturbine installiert. Der Ausbaudurchfluss beträgt 20 m³/s. Die Fallhöhe ist 3,20 m. Die Wasserkraftanlage wurde 2010 am rechten Ufer an ein bestehendes Wehr als bewegliche über- und unterströmbare Kaplan Rohrturbine errichtet. Die Ausbauleistung der WKA beträgt 500 kW, der Ausbaudurchfluss 20 m³/s und die Ausbaufallhöhe 3,2 m.

Standort

Bei der WKA Rappenberghalde handelt es sich um ein Ausleitungskraftwerk mit einem 1,7 km langen Turbinenkanal in Form eines Einfachtrapezgerinnes mit glatter Betonauskleidung. Die nutzbare Fallhöhe beträgt 7,5 m bei einem Ausbauwasserdurchfluss von 22 m³/s. Die Leistung der Anlage wird mit 1,4 MW und der jährliche Energieertrag mit 7 Millionen kWh angegeben (Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen vom 13.02.2014).

Standort

Sandgeprägter Tieflandfluss, Unterer Barbentyp Tiefland (FiGT 25), Aal-Vorranggewässerabschnitt (gemäß Umweltministerium NRW); Bemessungsabflüsse Standort (langjährige Mittelwerte): Q30=0,61 m³/s, MQ= 2,7 m³/s, Q330= 6,3 m³/s; Wehr mit Fallhöhe ca. 2,8 m; daneben Krafthaus mit Zuleitung zur Archim. Schraube (RITZ Atro Typ W1126/3, Schluckvermögen 2,5 m³/s; max. 55 KW), mit Grobrechen 100 mm, neben Wehr und  Krafthaus (Richtung linkes Ufer) Fischaufstiegsanlage mit avisiertem Q= 0,35 m³/s, bei geringen Abflüssen wird bevorzugt die FAA beschickt, erst dann WKA, bei Überschreitung Stauziel OW (29,5 m üNN) wird Wasser über das Wehr abgeschlagen / automatische Steuerung

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