hintergrundbild
Standort

Weiterführende Informationen zum Standort "Mittenacher Ohe" finden Sie in dem "Verzeichnis von Berichten und Gutachten zum Thema Fischschutz und Fischabstieg" unter: "Ökologische Verbesserungen durch den Rückbau einer Kleinwasserkraftanlage".

Standort

An der Staustufe Offenbach wird eine Laufwasserkraftanlage mit 2 Kaplan-Rohrturbinen zur Stromerzeugung betrieben. Die Staustufe ist ein Walzenwehr mit 3 Wehrfeldern. Die Wehrbreite beträgt dreimal 44,50 Meter, die Fallhöhe 3,18 Meter bei Normalstau. An der Staustufe gibt es 3 Schleusenkammern.

Standort

Die Wasserkraftanlage an der Staustufe Dettelbach verfügt über zwei senkrecht stehende Kaplanturbinen, die mit jeweils 60 qm/s beaufschlagt werden können (Nenndrehzal 100 U/min, Durchmesser 3,54 m). Die Fallhöhe beträgt 4,55 m. Den Turbinen ist eine Rechenanlage mit einer lichten Weite von 90 mm vorgeschaltet.

Standort

Die bei Flusskilometer 15,6, auf einer Höhe von 87,53 m ü. NN gelegene Staustufe Eddersheim gehört zu einer von insgesamt 34 Staustufen des Mains. Sie ist flussaufwärtsblickend nach "Kostheim" die zweite Staustufe im Verlauf des Mains. Die gesamte Anlage umfasst eine Fischaufstiegsanlage, eine Bootsschleuse für Sportboote, ein Walzenwehr mit drei Wehrfeldern, ein Kraftwerk mit drei Kaplanturbinen (Ausbaudurchfluss: 180 m³/s) sowie zwei Schiffsschleusen für die Binnenschifffahrt.

Standort

Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte am 20. Februar 2020 die Wasserkraftanlage Großweil  in Betrieb gehen. Als erste große Pilotanlage wurde in der Rauen Rampe der Loisach bei Großweil (Nähe Murnau, ca. 25 km nördlich von Garmisch-Partenkirchen) ein Schachtkraftwerk im Zweischachtdesign realisiert. Die Bedingungen sind ökologisch und technisch besonders herausfordernd, weil der Standort in einem FFH-Gebiet liegt (FFH: Flora-Fauna-Habitat; daher besonders hoher Fischschutzstatus) und starke Geschiebe- und Treibholzführung vorliegen.

Standort

Die Wasserkraftanlage Oberbiel hat eine installierte Leistung von  750 kW. 2015 wurden die drei bestehenden Francis-Turbinen durch zwei doppelt geregelte Kaplan-Turbinen ersetzt.

Standort

Das Kraftwerk Lollar mit einer Leistung von 250 kW ist ein Neubau an einer bestehenden Staustufe und ist im Dezember 2017 in Betrieb gegangen. Es erzeugt 1,1 Mio kWh pro Jahr und ist mit einem Horizontalrechen und Fischabstieg nach Gluch/Ebel ausgestattet. Ebenso wurde ein Fisch-Kanu-Pass errichtet, um die Durchgängigkeit der Staustufe für Fische und den Kanutourismus herzustellen. Der Ausbaudurchfluss beträgt 17m3/s.

Standort

Der Standort Höllthal liegt im oberbayrischen Landkreis Traunstein am Oberlauf des Chiemseeauslaufs Alz. An diesem Standort befindet sich eine Wasserkraftanlage mit 1.) einem Anfang der 70er Jahre erbauten und im Jahr 2015 sanierten konventionellen Kraftwerk mit langsam laufender Kaplan-Turbine (Laufraddurchmesser 2,5 m, 100 Umdrehungen pro Minute) und 2.) einem im Jahr 2016 errichteten Kraftwerk mit zwei Wasserkraftschnecken (5 Windungen, 5 m Länge, Neigungswinkel 20°, 9-18 Umdrehungen pro Minute), die in einem überdachten Trog eingebaut sind.

Standort

Das Ausleitungskraftwerk Kleinarl wurde 2013 in Betrieb genommen und befindet sich in der Gemeinde Kleinarl an der Kleinarler Ache. Die Fallhöhe der Anlage beträgt 71,7 m, die Ausbauwassermenge ist mit 3,3 m³/s angegeben. Zur Stromproduktion werden zwei Francisturbinen betrieben. Die Engpassleistung des KW Kleinarl ist mit 1,84 MW beziffert, das Regelarbeitsvermögen beträgt 8.700 MWh.

Standort

Das Wasserkraftwerk Fritzbach wurde 2015 in Betrieb genommen und befindet sich im unteren Bereich des Fritzbaches. Die Wasserfassung liegt am unteren Ortsende der Gemeinde Hüttau, das Kraftwerk selbst am unteren Ende des Fritzbaches in der Gemeinde Pfarrwerfen bei der Mündung in die Salzach. Die Länge der Ausleitungsstrecke beträgt 8,7 km bei einer Fallhöhe von 159 m. Zur Stromerzeugung wird eine 6-düsige Peltonturbine verwendet. Die Engpassleistung der Anlage beträgt 5,4 MW bei einem Ausbaudurchfluss von 4,5 m³/s. Die durchschnittliche Jahreserzeugung wird mit 28.000 MWh angegeben.

Seiten