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Standort

Die Wasserkraftanlage Baiersdorf-Wellerstadt befindet sich an der Regnitz nördlich von Erlangen. Die Fallhöhe beträgt 2,3 m, der Ausbaudurchfluss der beiden verbauten Kaplanturbinen beträgt jeweils 16 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 2x324 kW. Im Jahr 2012 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Standort

Am Standort Niederschlema Poppenwald im Lachsgewässer Zwickauer Mulde befindet sich ein Ausleitungskraftwerk (580kW) mit einem Vertikalrechen und einem Stababstand von 20 mm. Es befindet sich eine sohlnahe Fischabstiegseinrichtung System Dettelbach mit Leiteinrichtung, Bypass und Kontrollkammer an der WKA.

Standort

Das mit einer Kegelradrohrturbine ausgestattete Dotierkraftwerk Schiffmühle nutzt eine Bruttofallhöhe von 2.97 m und einen Ausbaudurchfluss von 14 m3/s. Mit einer installierten Leistung von 285 kW und einer Jahresproduktion von 1.9 GWh können ca. 430 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgt werden. Die Restwasserstrecke mit einem parallel zum Oberwasserkanal des Hauptkraftwerks verlaufendem Streichwehr ist ungefähr 400 m lang.

Standort

Das Ausleitungskraftwerk liegt am linken Ufer der deutschen Thaya in der niederösterreichischen Gemeinde Karlstein, wenige Kilometer vor dem Zusammenfluss mit der mährischen Thaya. Die Thaya hat am Standort einen mittleren Abfluss von etwa 4 m³/s, das Kraftwerk befindet sich im Epipotamal, also der Barbenregion. Im Leitbild sind 26 Fischarten ausgewiesen. Die Anlage wurde 2010 revitalisiert und mit einer Kaplanturbine (Nennleistung 69 kW) ausgestattet. Die Ausleitungsstrecke schließt an einen etwa 1,2 km langen Stauraum an und hat eine Gesamtlänge von ca. 600 m.

Standort

Die WKA Sägmühle befindet sich im Gemeindegebiet von Gernsbach an der Murg, ca. 26 km vor der Mündung der Murg in den Rhein. Die Nutzung der Wasserkraft reicht an diesem Standort bis weit in das 19. Jahrhundert zurück. In den Jahren 2014/2015 wurde die WKA modernisiert und die ökologische Durchgängigkeit an dieser Stelle der Murg durch eine Fischauf- und –abstiegsanlage, in Kombination mit einer Fischschutzvorrichtung, sichergestellt.

Standort

Die WKA Sachtleben am Spitzteichwehr befindet sich an der Kinzig, welche von der Mündung in den Rhein bei Kehl bis nach Alpirsbach ein Gewässer I. Ordnung ist. Das Spitzteichwehr bei Flusskilometer 58,3 (Basisstationierung) wurde Ende des 19. Jahrhunderts – ursprünglich für den Betrieb einer Zellstofffabrik – errichtet. Die Kinzig ist mit der Zielvorgabe zur "Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit" als Programmstrecke im Maßnahmenplan zur Umsetzung der WRRL ausgewiesen.

Standort

Der Standort Lindesmühle befindet sich in Bad Kissingen im Hauptschluss der Fränkischen Saale. Die Fallhöhe beträgt 3,34 m, der Ausbaudurchfluss der verbauten Kaplanturbine beträgt 10,8 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 280 kW. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2000, im Jahr 2013 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Standort

Die Katzwerke befinden sich in Weisenbach im Murgtal zwischen Rastatt und Freudenstadt. Die Murg fließt in diesem Abschnitt als Gewässer II.O entlang der B462 von Süden nach Norden. Sie weist am Standort einen mittleren Abfluss von etwa 13,65 m3/s auf. Die Murg von der Rheinmündung bis nach Baiersbronn ist Programmgewässer für die Wiederansiedlung des Atlantischen Lachses. Bei der Anlage handelt es sich um ein Ausleitungskraftwerk mit einer etwa 500 m langen Ausleitungsstrecke. Die Anlage wurde in den Jahren 2014/15 energetisch und ökologisch modernisiert.

Standort

Die Wasserkraftanlage Hadmersleben ist an einem rechtsseitig aus der Bode ausgeleiteten Mühlgraben (Flusskilometer 48+386) gelegen. Der Ausbaudurchfluss der Anlage beträgt 14 m3/s bei einer Bruttofalllhöhe von 1,69 m. An dem Standort werden zwei Wasserkraftschnecken betrieben. Der Einlaufbereich ist durch einen Horizontalrechen geschützt. (IN: EBEL, G. (2013): Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen – Handbuch Rechen und Bypasssysteme. Ingenieurbiologische Grundlagen, Modellierung und Prognose, Bemessung und Gestaltung.

Standort

Historische Wasserkraftanlage im Elstermühlgraben, der von der Weißen Elster linksseitig ausgeleitet wird. Der Ausbaudurchfluss der Anlage beträgt 7,5 m3/s bei einer Bruttofallhöhe von 1,4 m. An dem Standort sind zwei Francisturbinen mit einem horizontalem Fischschutzrechen installiert. (IN: EBEL, G. (2013): Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen – Handbuch Rechen und Bypasssysteme. Ingenieurbiologische Grundlagen, Modellierung und Prognose, Bemessung und Gestaltung. Hrsg.: Büro für Gewässerökologie und Fischereibiologie, Halle (Saale), 483 Seiten.

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