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Die Wasserkraftanlage (WKA) im deutsch-luxemburgischen Grenzgewässer Sauer bei Rosport-Ralingen verfügt über zwei vertikalachsige Kaplanturbinen mit einer Ausbauwassermenge von 70 m3/s.

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In Baden-Württemberg werden Aale im Neckar zwischen Besigheim und Mannheim von Erwerbsfischern gefangen und in den Rhein bei Mannheim gebracht. Diese von dem Energieunternehmen EnBW finanzierte Maßnahme läuft seit 2009. Ziel ist es, Blankaale vor der u.U. tödlichen Passage von 15 Wasserkraftstandorten zu schützen. Parallel zu den Fängen der Blankaale werden die Fänge der Gelbaale dokumentiert. Diese Daten fließen in die Bewertung und Entwicklung der Aalbestände im Rheinsystem Baden-Württembergs ein.

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In der mittleren Lahn werden von "Aalwarten" Blankaale gefangen und nach kurzer Zwischenhälterung an der Lahnmündung in den Rhein entlassen. Quelle: Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR): Maßnahmen für den Europäischen Aal im Rheineinzugsgebiet 2014-2016.

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Entwicklung eines Turbinenmanagementkonzepts in Kombination mit einem Frühwarnsystem. Die Unternehmen CDM Smith, Ingenieurbüro Kaupert und das Institut für Angewandte Ökologie GmbH erarbeiten ein Konzept auf Basis der Beobachtung der Aalabwanderung an der Lahn (10 Wasserkraftstandorte). Quelle: SDM Smith "Ein Turbinenmanagement das Aale schützen soll" Wasserwirtschaft 4/2021. 53.

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Bei Alarm durch den MIGROMAT werden alle Laufwasserkraftwerke von Statkraft an Fulda, Werra und Weser automatisch in einen aalschonenden Betriebsmodus überführt und nach Abklingen einer Abwanderwelle wieder in den Normalbetrieb zurückgestellt. Migromaten sind an den Kraftwerkstandorten Petershagen, Langwedel (beide Weser), Werrawerk (Werra) und in Wahnhausen (Fulda) installiert. Quelle: Statkraft Markets GmbH. Aalschonendes Betriebsmanagement.

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Am Main und Regnitz wird in den Kraftwerken Schweinfurt, Garstadt, Wipfeld, Volkach, Dettelbach, Kitzingen, Marktbreit, Gossmannsdorf, Randersacker, Untere Mainmühle, Erlabrunn, Himmelstadt, Obernau, Wallstadt, Klingenberg, Heubach, Freudenberg, Faulbach, Forchheim, Hausen und Harrbach ein aalschonender Betrieb mithilfe von MIGROMATEN (Aufstellorte: Garstadt, Erlabrunn, Hausen, Heubach) gefahren. In der Hauptwanderphase des Aals von September bis Februar wurde im Zeitraum 2011 bis 2015 jährlich an 24 bis 33 Tagen ein aalschonender Betrieb gefahren.

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Am Unterfränkischen Main werden seit 2009 jährlich im Auftrag des Kraftwerkseigentümers Rhein-Main-Donau (RMD) AG durchschnittlich 6 Tonnen abwanderungsbereiter Blankaale vor den Wasserkraftanlagen abgefangen und zur ungehinderten Abwanderung in das Laichgebiet in den Rhein abtransportiert (Catch & Carry). Jährlichen Mengen der aus dem Main in den Rhein ab- transportierten Blankaale aufgeführt: Jahr (kg) 2009 5.703 2010 4.730,5 2011 6.636 2012 4.587 2013 6.425 2014 7.527,5

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Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte am 20. Februar 2020 die Wasserkraftanlage Großweil  in Betrieb gehen. Als erste große Pilotanlage wurde in der Rauen Rampe der Loisach bei Großweil (Nähe Murnau, ca. 25 km nördlich von Garmisch-Partenkirchen) ein Schachtkraftwerk im Zweischachtdesign realisiert. Die Bedingungen sind ökologisch und technisch besonders herausfordernd, weil der Standort in einem FFH-Gebiet liegt (FFH: Flora-Fauna-Habitat; daher besonders hoher Fischschutzstatus) und starke Geschiebe- und Treibholzführung vorliegen.

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Die Wasserkraftanlage Amendsmühle wurde 2013 technisch und ökologisch modernisiert.

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Die Wasserkraftanlage Oberbiel hat eine installierte Leistung von  750 kW. 2015 wurden die drei bestehenden Francis-Turbinen durch zwei doppelt geregelte Kaplan-Turbinen ersetzt.

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