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Standort

Der Neubau der Wasserkraftanlage Bremen am Weserwehr wurde im Jahre 2011 fertiggestellt. In die Anlage wurden zwei Kaplan-Rohrturbinen eingebaut. Das Laufwasserkraftwerk hat eine Leistung von 10.000 kW und erzeugt jährlich circa 42 Millionen Kilowatt. Der Ausbaudurchfluss beträgt 220 m3/s, die Fallhöhe ist tidenabhängig und liegt zwischen 2 und 6 m. Es sind sechs Einläufe bzw. Rechenreinigungsmaschinen vorhanden.

Standort

Die Wasserkraftanlage Kemnade wurde am Wehr an der Ruhr im Jahre 2011 fertiggestellt. Das Laufwasserkraftwerk mit einer Kaplanturbine hat eine Leistung von 750 kW und erzeugt jährlich circa 3,6 Millionen Kilowatt. Der maximale Durchfluss beträgt 35 m3/s, die Fallhöhe liegt bei 2,4 m.

Forschung & Entwicklung

Eine Teilmaßnahme des integrierten EU-LIFE-Projekts "LiLa Living Lahn – ein Fluss, viele Ansprüche" ist die Entwicklung und Erprobung eines Frühwarnsystems für ein aalschonendes Turbinenmanagement als Interimslösung bis zur Umsetzung der §§ 34 und 35 WHG an den Wasserkraftanlagen an der Lahn.

Standort

Die Wasserkraftanlage Eixendorf II befindet sich an der Vorsperre der Talsperre Eixendorf östlich von Neunburg vorm Wald. In die Staumauer der Vorsperre wurde ein bewegliches Kraftwerk mit einer Kaplan-Rohrturbine (Laufraddurchmesser 1 m, 333 Umdrehungen pro Minute) eingebaut, das im Frühjahr 2017 in Betrieb genommen wurde. Bei einem Ausbauabfluss von 4,5 m³/s und einer Fallhöhe von 5 m beträgt die Ausbauleistung 190 kW. Die Turbine befindet sich in einem mittels hydraulischer Hubvorrichtung schwenkbaren Stahlgehäuse.

Forschung & Entwicklung

An der Universität Innsbruck wurde der FishProtector als Fischschutzeinrichtung an Wasserkraftanlagen entwickelt.

Standort

Die Wasserkraftanlage Baiersdorf-Wellerstadt befindet sich an der Regnitz nördlich von Erlangen. Die Fallhöhe beträgt 2,3 m, der Ausbaudurchfluss der beiden verbauten Kaplanturbinen beträgt jeweils 16 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 2x324 kW. Im Jahr 2012 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Forschung & Entwicklung

Entwicklung und Test einer Aalfördereinrichtung für Küstenschöpfwerke im Herbst 2017 an der Universität Kassel.

Forschung & Entwicklung

Aalschutz-Initiative Rheinland-Pfalz & innogy SE

Die Mosel ist ein staureguliertes Gewässer, in dessen Verlauf es insgesamt 31 Staustufen und 17 Wasserkraftanlagen gibt (IKSMS, 2010). Aale, die aus diesem Gewässersystem abwandern, müssen zum Teil mehrere Wasserkraftanlagen nacheinander passieren, um in den Rhein und schließlich ins Meer zu gelangen. Die Passage jeder Wasserkraftanlage reduziert dabei die Wahrscheinlichkeit, dass die Aale es unbeschadet bis zum Meer schaffen. In verschiedenen Fischereiversuchen an der Mosel wurden an einzelnen Wasserkraftanlagen die Schädigungsziffern für abwandernde Aale ermittelt.

Standort

Am Standort Retznei wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Innenrohr den verletzungsfreien Fischaufstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Außenrohr absteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert.

Standort

Am Schaukraftwerk Jeßnitz wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Außenrohr den verletzungsfreien Fischabstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Innenrohr aufsteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert. Alle Funktionen werden auf einem System und im gleichen Moment realisiert.

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