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Standort

Die Wasserkraftanlage Eixendorf II befindet sich an der Vorsperre der Talsperre Eixendorf östlich von Neunburg vorm Wald. In die Staumauer der Vorsperre wurde ein bewegliches Kraftwerk mit einer Kaplan-Rohrturbine (Laufraddurchmesser 1 m, 333 Umdrehungen pro Minute) eingebaut, das im Frühjahr 2017 in Betrieb genommen wurde. Bei einem Ausbauabfluss von 4,5 m³/s und einer Fallhöhe von 5 m beträgt die Ausbauleistung 190 kW. Die Turbine befindet sich in einem mittels hydraulischer Hubvorrichtung schwenkbaren Stahlgehäuse.

Forschung & Entwicklung

An der Universität Innsbruck wurde der FishProtector als Fischschutzeinrichtung an Wasserkraftanlagen entwickelt.

Standort

Die Wasserkraftanlage Baiersdorf-Wellerstadt befindet sich an der Regnitz nördlich von Erlangen. Die Fallhöhe beträgt 2,3 m, der Ausbaudurchfluss der beiden verbauten Kaplanturbinen beträgt jeweils 16 m³/s. Das Kraftwerk hat eine Ausbauleistung von 2x324 kW. Im Jahr 2012 wurden Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen nachgerüstet.

Forschung & Entwicklung

Entwicklung und Test einer Aalfördereinrichtung für Küstenschöpfwerke im Herbst 2017 an der Universität Kassel.

Forschung & Entwicklung

Aalschutz-Initiative Rheinland-Pfalz & innogy SE

Die Mosel ist ein staureguliertes Gewässer, in dessen Verlauf es insgesamt 31 Staustufen und 17 Wasserkraftanlagen gibt (IKSMS, 2010). Aale, die aus diesem Gewässersystem abwandern, müssen zum Teil mehrere Wasserkraftanlagen nacheinander passieren, um in den Rhein und schließlich ins Meer zu gelangen. Die Passage jeder Wasserkraftanlage reduziert dabei die Wahrscheinlichkeit, dass die Aale es unbeschadet bis zum Meer schaffen. In verschiedenen Fischereiversuchen an der Mosel wurden an einzelnen Wasserkraftanlagen die Schädigungsziffern für abwandernde Aale ermittelt.

Standort

Am Standort Retznei wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Innenrohr den verletzungsfreien Fischaufstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Außenrohr absteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert.

Standort

Am Schaukraftwerk Jeßnitz wurde die Doppel-Wasserkraftschnecke mit integriertem Fischaufstieg von Hydro-Connect aus Österreich verbaut. Diese geschlossene Wasserkraftschnecke realisiert über das Außenrohr den verletzungsfreien Fischabstieg, gleichzeitig können Fische und sämtliche Mikrolebewesen über das Innenrohr aufsteigen. Zusätzlich wird über das archimedische Prinzip grüner Strom zur Amortisation der Anlage bzw. der Fischwanderhilfe produziert. Alle Funktionen werden auf einem System und im gleichen Moment realisiert.

Standort

Die Schleuse Harlesiel mit Siel und Schöpfwerk Harlesiel verbindet das Wattenmeer bzw. die Nordsee mit der Harle als Binnengewässer. Dabei handelt es sich um ein typisches Marschengewässer, welches Geestbereiche erreicht. Die Schleuse wird vorwiegend von Sportbooten genutzt. Der Saisonstart liegt etwa ab Ostern und damit zu spät für die marinen Wanderfischarten (z. B. Dreistacheliger Stichling).

Standort

Die Schleuse Oldersum des WSA Emden verbindet das Ästuar der Unterems mit den Binnengewässern Ems-Seitenkanal, Oldersumer Tief, Rohrichumer Tief und Fehntjer Tief. Dabei handelt es sich um typische Marschengewässer, die teilweise (Fehntjer Tief) als FFH-Gebiet geschützt sind. Die Schleuse wird vorwiegend von Sportbooten genutzt. Der Saisonstart liegt etwa ab Ostern und damit zu spät für die marinen Wanderfischarten (z. B. Dreistacheliger Stichling).

Standort

Das kombinierte Siel und Schöpfwerk Knock befindet sich in Niedersachsen an der Emsmündung. Das Bauwerk liegt ca. 10 km westlich von Emden. Es handelt sich um eine der größten Entwässerungsanlagen an der deutschen Nordseeküste. Über das Bauwerk wird ein Großteil des rd. 490 km² großen Verbandsgebietes des I. Entwässerungsverbandes Emden in die Außenems / Dollart entwässert. Das Knockster Tief bildet den Hauptvorfluter des Verbandes und durchfließt typisches ostfriesisches Marschenland; es schließt unmittelbar an das Siel und Schöpfwerk an.

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