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Standort

Die Wasserkraftanlage Jägersdorf (gefördert von der DBU – Az. 02527) ist ein Ausleitungskraftwerk. Ein Teil des Wassers wird über den Mühlgraben Richtung Turbinen geführt. Zur Stromerzeugung werden drei Kaplanrohrturbinen mit einem maximalen Schluckvermögen von jeweils 4,9 m³/s bei einer Fallhöhe von 3,29 m verwendet. Eine funktionsfähige Fischaufstiegsanlage (DBU-Förderkennzeichen Az. 09567/02) in Form eines naturnahen Umgehungsgerinnes gewährleistet die Durchgängigkeit am Wehr.

Standort

Die Wasserkraftanlage (WKA) Döbritschen ist ein Ausleitungskraftwerk. Das zur Energiegewinnung benötigte Wasser wird an einem Nadelwehr abgeschlagen und Richtung WKA geführt. Zur Stromerzeugung kommen zwei Francisturbinen mit einem maximalen Schluckvermögen von jeweils 10 m³/s bei einer Fallhöhe von 2,5 m zum Einsatz. Die Drehzahl der Turbinen beträgt konstant 33 Umdrehungen in der Minute. Das abgeschlagene Wasser wird über einen etwa 140 m langen Turbinenkanal geleitet. Die Ausleitungsstrecke hat vom Wehr bis zum Zusammenfluss mit dem Turbinenkanal eine Lange von etwa 170 m.

Forschung & Entwicklung

Von diesem Forschungsvorhaben werden folgende Ergebnisse erwartet: (1) quantitative Funktionsaussage zum Fischschutz und Fischabstieg des Standortes, Defiziten und Verbesserungsvorschläge; (2) Aussagen bzgl. der Funktionalität und Effizienz des Horizontal-Leitrechen nach EBEL, GLUCH & KEHL und der anschließenden Bypasseinrichtung; (3) Arbeitshilfe sowie artspezifische Nutzung der Subkorridore.

Standort

Bei der WKA Rappenberghalde handelt es sich um ein Ausleitungskraftwerk mit einem 1,7 km langen Turbinenkanal in Form eines Einfachtrapezgerinnes mit glatter Betonauskleidung. Die nutzbare Fallhöhe beträgt 7,5 m bei einem Ausbauwasserdurchfluss von 22 m³/s. Die Leistung der Anlage wird mit 1,4 MW und der jährliche Energieertrag mit 7 Millionen kWh angegeben (Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen vom 13.02.2014).

Standort

Sandgeprägter Tieflandfluss, Unterer Barbentyp Tiefland (FiGT 25), Aal-Vorranggewässerabschnitt (gemäß Umweltministerium NRW); Bemessungsabflüsse Standort (langjährige Mittelwerte): Q30=0,61 m³/s, MQ= 2,7 m³/s, Q330= 6,3 m³/s; Wehr mit Fallhöhe ca. 2,8 m; daneben Krafthaus mit Zuleitung zur Archim. Schraube (RITZ Atro Typ W1126/3, Schluckvermögen 2,5 m³/s; max. 55 KW), mit Grobrechen 100 mm, neben Wehr und  Krafthaus (Richtung linkes Ufer) Fischaufstiegsanlage mit avisiertem Q= 0,35 m³/s, bei geringen Abflüssen wird bevorzugt die FAA beschickt, erst dann WKA, bei Überschreitung Stauziel OW (29,5 m üNN) wird Wasser über das Wehr abgeschlagen / automatische Steuerung

Forschung & Entwicklung

In diesem Vorhaben wird ein Forschungskonzept zur Herstellung und zur Evaluierung von Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen an den Wasserkraftstandorten in Eddersheim und Griesheim am Main erarbeitet. Dabei soll die Wirksamkeit verschiedener Fischschutz- und Abstiegsreinrichtungen durch ein Monitoring evaluiert werden.

Standort

Die Wasserkraftanlage Unkelmühle der innogy SE wurde 1924 in Betrieb genommen. Sie verfügt über 3 Francis-Turbinen und eine Leistung von 420 kW. Die Anlage verfügt über 2 Fischaufstiege, eine Rauhe Rampe auf dem linken Ufer im Bereich des Wehres sowie einen neu angelegten Vertical Slot Fischpass am Krafthaus.

Standort

An den Wasserkraftstandorten Landesbergen und Drakenburg (Niedersachsen) an der Weser wurde 2008/09 die Blankaalabwanderung erhoben. Aale wurden auf wasserkraftbedingte Schädigungen hin untersucht und markierte Wiederfänge registriert.

Forschung & Entwicklung

Erarbeitung und Praxiserprobung eines Maßnahmenplans zur ökologisch verträglichen Wasserkraftnutzung an der Mittelweser

Der vorliegende Bericht fasst Befunde zur Blankaalabwanderung 2008/09 in der Weser zusammen, die in der Abwandersaison 2008/09 durch Auswertung der Schokker- und Hamenfänge von zwei Berufsfischern im Unterwasser der Staustufen Landesbergen und Drakenburg (Niedersachsen) erhoben wurden.

Standort

Seit 1995 besteht eine Kooperation der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord sowie des Landesamtes für Umwelt mit innogy SE. Leitgedanke ist der Ausgleich zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen zur Sicherung der klimafreundlichen Stromerzeugung durch die Wasserkraft. Der Aal ist Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft der Mosel und Saar. Hier wächst er heran, wird fortpflanzungsfähig und tritt bei speziellen Umweltbedingungen nach rund zehn Jahren seine Wanderung zurück in sein weit entferntes Laichgebiet in der Karibik (Sargassosee) an.

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