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Standort

Das Wasserkraftwerk Ottenau wurde 1921 von der damaligen Badenwerk AG, ein Vorgängerunternehmen der EnBW Energie Baden-Württemberg AG aus Ausleitungskraftwerk in Betrieb genommen. Die Wasserkraftanlage ist im Besitz eines unbefristeten Wasserrechts. Das Wasserkraftwerk besitzt im Oberwasser ein Streichwehr, von dem der Kraftwerkskanal abzweigt. Dieser ist seit Umbau- und Instandhaltungsmaßnahmen 2012 mit einem Schrägrechen als mechanische Barriere gegen Fische und Geschwemmsel versehen.

Factsheet

Überblick über Instrumente des Fischschutzes in Deutschland

Die Kernaussagen des Fact Sheets Nr. 02 sind:

Standort

Die Kinzig ist ein Schwarzwaldgewässer, das die Oberrheinebene durchfließt. Im Ortsbereich von Willstätt verzweigt sie sich in zwei Arme. Der neue Verlauf wurde in den 50iger Jahren zusammen mit einem rund 6 m hohen Klappenwehr gebaut und führt als Tangente an Willstätt vorbei. Der alte Verlauf fließt hingegen durch die Gemeinde. Dort befindet sich ein rund 5 m hohes Wehr sowie eine alte Wasserkraftanlage aus dem Jahre 1910. Die Anlage war baufällig, so dass der Betreiber entschieden hatte, diese aufzugeben.

Grundlagen & Aktivitäten

Wasserkraftnutzer tragen einen wesentlichen Beitrag bei der Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Gewässer. Der fortschreitende Klimawandel fordert größere Anstrengungen für ein emissionsarmes Wirtschaften, in dem die Wasserkraft einen wichtigen Beitrag leisten kann. Dies erfordert eine gleichrangige Gewichtung von ökologischen und ökonomischen Argumenten bei der Schaffung eines guten ökologischen Zustands der Gewässer. Mit Hilfe der Ökokonto-Verordnung in Baden-Württemberg i. V. m.

Veranstaltung

Fischschutzziele, Monitoring und Funktionskontrolle

Der im Rahmen des Umweltforschungsplans des BMU geförderte 2-tägige Workshop fand vom 3. - 4. Dezember 2019 in Augsburg im Bayerischen Landesamt für Umwelt statt und widmete sich dem Thema "Fischschutzziele, Funktionskontrolle und Monitoring".

Grundlagen & Aktivitäten

Die Handreichung erläutert die fischökologischen und fischereibiologischen Anforderungen sowie die modulare Konstruktion von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen an Wasserkraftanlagen. (Quelle: LUBW)

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