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Forschung & Entwicklung

In diesem Verzeichnis wurden Literaturhinweise auf Berichte, Gutachten und Veröffentlichungen zum Thema Fischschutz und Fischabstieg zusammengetragen und strukturiert erfasst.

Standort

In der mittleren Lahn werden von "Aalwarten" Blankaale gefangen und nach kurzer Zwischenhälterung an der Lahnmündung in den Rhein entlassen. Quelle: Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR): Maßnahmen für den Europäischen Aal im Rheineinzugsgebiet 2014-2016.

Standort

Entwicklung eines Turbinenmanagementkonzepts in Kombination mit einem Frühwarnsystem. Die Unternehmen CDM Smith, Ingenieurbüro Kaupert und das Institut für Angewandte Ökologie GmbH erarbeiten ein Konzept auf Basis der Beobachtung der Aalabwanderung an der Lahn (10 Wasserkraftstandorte). Quelle: SDM Smith "Ein Turbinenmanagement das Aale schützen soll" Wasserwirtschaft 4/2021. 53.

Standort

Bei Alarm durch den MIGROMAT werden alle Laufwasserkraftwerke von Statkraft an Fulda, Werra und Weser automatisch in einen aalschonenden Betriebsmodus überführt und nach Abklingen einer Abwanderwelle wieder in den Normalbetrieb zurückgestellt. Migromaten sind an den Kraftwerkstandorten Petershagen, Langwedel (beide Weser), Werrawerk (Werra) und in Wahnhausen (Fulda) installiert. Quelle: Statkraft Markets GmbH. Aalschonendes Betriebsmanagement.

Standort

Die Wasserkraftanlage Philippsthal wurde 2013 modernisiert. Die Anlage hat einen Gesamtausbaudurchfluss von 26,4 m3/s bei einer Fallhöhe von  2,60 m. Bei den zum Einsatz kommenden Turbinen handelt es sich um eine Kaplanturbine und eine Francis-Turbine. Außerdem ist eine Restwasserschnecke vorhanden.

Die gesamte installierte Leistung beträgt 400 kW.

Im Jahr 2013 wurde die Anlage modernisiert und eine Fischaufstiegsanlage als Schlitzpass eingebaut.

Standort

Weiterführende Informationen zum Standort "Kesselstadt" finden Sie in dem "Verzeichnis von Berichten und Gutachten zum Thema Fischschutz und Fischabstieg" unter: "Experimentelle Ermittlung der turbinenbedingten Mortalitätsrate abwandwernder Aale an der Turbine der Wasserkraftanlage Kesselstadt am Main, Hessen", "Fischschutzkonzept für die Wasserkraftanlagenstandorte Kesselstadt und Offenbach am Main", "Gutachten zur Prognose der Turbinenmortalität bei Turbinenmodifikation an der WKA Kesselstadt", "Passagerouten und Gesamtmortalitätsrate ab

Standort

 Weiterführende Informationen zum Standort "Hirschhorn" finden Sie in dem "Verzeichnis von Berichten und Gutachten zum Thema Fischschutz und Fischabstieg" unter: "Aalabstieg Neckarkraftwerk Hirschhorn".

Standort

Die Wasserkraftanlage Lengers wurde erstmalig 1908 in Betrieb genommen. Die Anlage hat einen Gesamtausbaudurchfluss von 27,4 m3/s bei einer Fallhöhe von  2,80 m. Bei den zum Einsatz kommenden Turbinen handelt es sich um eine Kaplanturbine und eine Lawazceck-Turbine. Die gesamte installierte Leistung beträgt 440 kW.

Im Jahr 2005 wurde die Anlage modernisiert und eine Fischaufstiegsanlage eingebaut. Die Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegsanlage wurde über ein Monitoring bestätigt. im Jahr 2017 wurden Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen ergänzt.

Standort

Die bei Flusskilometer 15,6, auf einer Höhe von 87,53 m ü. NN gelegene Staustufe Eddersheim gehört zu einer von insgesamt 34 Staustufen des Mains. Sie ist flussaufwärtsblickend nach "Kostheim" die zweite Staustufe im Verlauf des Mains. Die gesamte Anlage umfasst eine Fischaufstiegsanlage, eine Bootsschleuse für Sportboote, ein Walzenwehr mit drei Wehrfeldern, ein Kraftwerk mit drei Kaplanturbinen (Ausbaudurchfluss: 180 m³/s) sowie zwei Schiffsschleusen für die Binnenschifffahrt.

Factsheet

Überblick über Instrumente des Fischschutzes in Deutschland

Die Kernaussagen des Fact Sheets Nr. 02 sind:

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