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Factsheet

Überblick über Instrumente des Fischschutzes in Deutschland

Die Kernaussagen des Fact Sheets Nr. 02 sind:

Standort

Die Inbetriebnahme der Wasserkraftanlage Bad Ems ist 2020 geplant. An der Staustufe Bad Ems wurde ein Ausleitungskraftwerk mit einer Leistung von 800 kW errichtet. In der Anlage kommen zwei langsam-drehende Kaplanturbinen zum Einsatz. Geplant ist die Jahreserzeugung von 3 Mio. kWh.

Forschung & Entwicklung

Eine Teilmaßnahme des integrierten EU-LIFE-Projekts "LiLa Living Lahn – ein Fluss, viele Ansprüche" ist die Entwicklung und Erprobung eines Frühwarnsystems für ein aalschonendes Turbinenmanagement als Interimslösung bis zur Umsetzung der §§ 34 und 35 WHG an den Wasserkraftanlagen an der Lahn.

Veranstaltung

An vielen Fließgewässern sind Überlegungen und Maßnahmen erforderlich, um die spezielle Belastung des Aalbestands durch Wasserkraftanlagen zu untersuchen und zu mindern. Im Rahmen der 15. Mainzer Arbeitstage am 21. März 2019 werden aktuelle, regionale Beispiele zu solchen Projekt- und Forschungsarbeiten vorgestellt.

Weitere Veranstaltungsinformationen entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

Veranstaltung

Die Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen steht im Spannungsfeld von biologischen, hydraulischen und konstruktiven Anforderungen auf der einen und knappen Ressourcen auf der anderen Seite. Im Rahmen dieses Kolloquiums sollen Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen einer Standardisierung thematisiert werden. Ausgehend von den Anforderungen an eine Standardsetzung werden aktuelle Ergebnisse von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt und hinsichtlich des Potenzials für eine Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen bewertet.

Forschung & Entwicklung

Aalschutz-Initiative Rheinland-Pfalz & innogy SE

Die Mosel ist ein staureguliertes Gewässer, in dessen Verlauf es insgesamt 31 Staustufen und 17 Wasserkraftanlagen gibt (IKSMS, 2010). Aale, die aus diesem Gewässersystem abwandern, müssen zum Teil mehrere Wasserkraftanlagen nacheinander passieren, um in den Rhein und schließlich ins Meer zu gelangen. Die Passage jeder Wasserkraftanlage reduziert dabei die Wahrscheinlichkeit, dass die Aale es unbeschadet bis zum Meer schaffen. In verschiedenen Fischereiversuchen an der Mosel wurden an einzelnen Wasserkraftanlagen die Schädigungsziffern für abwandernde Aale ermittelt.

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