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Forschung & Entwicklung

Das Forschungsprojekt AMBER (Adaptive Management of Barriers in European Rivers) beschäftigt sich mit der Bewertung von Querbauwerken und mit der ökologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern in Europa. Insgesamt arbeiten ca. 20 Organisationen aus 11 EU-Ländern am Projekt mit, hauptsächlich Universitäten, aber auch Behörden, Fischereiverbände, Umweltverbände und Betreiber von Wasserkraftanlagen. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Swansea (Großbritannien).

Forschung & Entwicklung

An der Wasserkraftanlage (WKA) in Meiningen an der Werra ist eine Restwasserschnecke in Betrieb. Wasserkraftschnecken gelten laut Hersteller als fischfreundlich und sollen keine Fischschäden verursachen. Aufgrund der Problematik des Fischschutzes und Fischabstiegs bei herkömmlichen Turbinen und den damit verbundenen nicht unerheblichen technischen und finanziellen Aufwendungen, ist zu erwarten, dass diese Technologie zukünftig verstärkt zum Einsatz kommen wird. Außerdem wird diese Technik vermehrt als Restwasserkraftwerk eingesetzt.

Grundlagen & Aktivitäten

Ziel der Arbeitsgruppe WW-8.2 (Funktionskontrolle von Fischaufstiegs- und Fischabstiegsanlagen) der Fachabteilung WW-8 (Ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern) in der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) ist die Veröffentlichung von methodischen Vorgaben für die Evaluierung der Funktionsfähigkeit von Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen sowie Fischaufstiegsanlagen.

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