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Standort

Das Laufwasserkraftwerk Gengenbach liegt an der Kinzig ca. 30 km stromauf der Rheinmündung, im Stadtgebiet von Gengenbach. In dem Querbauwerk ist ein unter- und überstrombares Wasserkraftwerk mit einer Kaplanturbine installiert. Der Ausbaudurchfluss beträgt 20 m³/s. Die Fallhöhe ist 3,20 m. Die Wasserkraftanlage wurde 2010 am rechten Ufer an ein bestehendes Wehr als bewegliche über- und unterströmbare Kaplan Rohrturbine errichtet. Die Ausbauleistung der WKA beträgt 500 kW, der Ausbaudurchfluss 20 m³/s und die Ausbaufallhöhe 3,2 m.

Forschung & Entwicklung

Von diesem Forschungsvorhaben werden folgende Ergebnisse erwartet: (1) quantitative Funktionsaussage zum Fischschutz und Fischabstieg des Standortes, Defiziten und Verbesserungsvorschläge; (2) Aussagen bzgl. der Funktionalität und Effizienz des Horizontal-Leitrechen nach EBEL, GLUCH & KEHL und der anschließenden Bypasseinrichtung; (3) Arbeitshilfe sowie artspezifische Nutzung der Subkorridore.

Standort

Bei der WKA Rappenberghalde handelt es sich um ein Ausleitungskraftwerk mit einem 1,7 km langen Turbinenkanal in Form eines Einfachtrapezgerinnes mit glatter Betonauskleidung. Die nutzbare Fallhöhe beträgt 7,5 m bei einem Ausbauwasserdurchfluss von 22 m³/s. Die Leistung der Anlage wird mit 1,4 MW und der jährliche Energieertrag mit 7 Millionen kWh angegeben (Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen vom 13.02.2014).

Standort

Sandgeprägter Tieflandfluss, Unterer Barbentyp Tiefland (FiGT 25), Aal-Vorranggewässerabschnitt (gemäß Umweltministerium NRW); Bemessungsabflüsse Standort (langjährige Mittelwerte): Q30=0,61 m³/s, MQ= 2,7 m³/s, Q330= 6,3 m³/s; Wehr mit Fallhöhe ca. 2,8 m; daneben Krafthaus mit Zuleitung zur Archim. Schraube (RITZ Atro Typ W1126/3, Schluckvermögen 2,5 m³/s; max. 55 KW), mit Grobrechen 100 mm, neben Wehr und  Krafthaus (Richtung linkes Ufer) Fischaufstiegsanlage mit avisiertem Q= 0,35 m³/s, bei geringen Abflüssen wird bevorzugt die FAA beschickt, erst dann WKA, bei Überschreitung Stauziel OW (29,5 m üNN) wird Wasser über das Wehr abgeschlagen / automatische Steuerung

Forschung & Entwicklung

In diesem Vorhaben wird ein Forschungskonzept zur Herstellung und zur Evaluierung von Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen an den Wasserkraftstandorten in Eddersheim und Griesheim am Main erarbeitet. Dabei soll die Wirksamkeit verschiedener Fischschutz- und Abstiegsreinrichtungen durch ein Monitoring evaluiert werden.

Standort

Die Wasserkraftanlage Unkelmühle der innogy SE wurde 1924 in Betrieb genommen. Sie verfügt über 3 Francis-Turbinen und eine Leistung von 420 kW. Die Anlage verfügt über 2 Fischaufstiege, eine Rauhe Rampe auf dem linken Ufer im Bereich des Wehres sowie einen neu angelegten Vertical Slot Fischpass am Krafthaus.

Standort

Seit 1995 besteht eine Kooperation der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord sowie des Landesamtes für Umwelt mit innogy SE. Leitgedanke ist der Ausgleich zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen zur Sicherung der klimafreundlichen Stromerzeugung durch die Wasserkraft. Der Aal ist Teil der natürlichen Lebensgemeinschaft der Mosel und Saar. Hier wächst er heran, wird fortpflanzungsfähig und tritt bei speziellen Umweltbedingungen nach rund zehn Jahren seine Wanderung zurück in sein weit entferntes Laichgebiet in der Karibik (Sargassosee) an.

Standort

Die Wasserkraftanlage (WKA) Auer Kotten liegt an der Wupper im Solinger Stadtteil Widdert und wird durch die Wasserkraft Widdert GbR betrieben. Der Ausbaudurchfluss beträgt 14 m³/s bei einer Fallhöhe von 3 m. Zusätzlich zum Krafthaus der WKA bilden ein Mühlgraben sowie ein Wehr und das Einlaufbauwerk in den Mühlgraben weitere Anlagenteile des Standortes.

Forschung & Entwicklung

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, bestehende Wissenslücken zum Verhalten von Fischen an Fischabstiegsanlagen, insbesondere Bypasseinrichtungen und Fischschutzeinrichtungen, zu schließen. Zentraler Bestandteil der Projektumsetzung ist die Durchführung ökohydraulischer Untersuchungen. Auf Basis der Ergebnisse der Untersuchungen sollen Anforderungen an die bauliche Gestaltung von Bypässen und Fischschutzeinrichtungen sowie hydraulische Parameter abgeleitet werden.

Forschung & Entwicklung

Diese Arbeitshilfe standardisiert die methodischen Grundlagen für vergleichbare und aussagekräftige Untersuchungen und Bewertungen von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen. Schwerpunkt ist die standortbezogene Durchgängigkeit für stromabwärts wandernde Fische. Es werden Grundlagen für eine objektive Erfassung der Schädigung von Fischen und der Effizienz von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen bereitgestellt. Die erarbeiteten Untersuchungsstandards sollen aussagefähige Standortevaluierungen mit reproduzierbaren Ergebnissen ermöglichen.

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