hintergrundbild

Das Forum widmete sich von 2012 bis 2022 dem Thema Fischschutz und Fischabstieg Interessen übergreifend unter fachlichen Gesichts­punkten.

 

Im 1. Zyklus des Forums (2012-2014) wurde im Rahmen von 7 Veranstaltungen ein gemeinsames, bundesweit einheitliches Verständnis darüber erarbeitet, welche Anforderungen und Lösungen nach dem derzeitigen Stand des Wissens und der Technik den Maßnahmen zur Herstellung der Durchgängigkeit für den Erhalt und die Etablierung von Fischpopulationen zu Grunde zu legen sind. Zwei wesentliche Ergebnisse des 1. Zyklus sind das Synthesepapier und das Fachgutachten „Arbeitshilfe zur standörtlichen Evaluierung des Fischschutzes und Fischabstieges“. Dieses Fachgutachten wurde der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) übergeben und mit redaktionellen Überarbeitungen 2022 als DWA Themenheft „Methodische Grundlagen zur standörtlichen Evaluierung des Fischschutzes und Fischabstiegs" publiziert.

 

Der 2. Zyklus des Forums (2015-2018) führte den Dialog ab 2016 fort. Ziel war es die Inhalte des 1. Zyklus zu vertiefen und die Umsetzung der Empfehlungen des Forums zu unterstützen und zu begleiten. Zudem wurde diese Webseite des Forums weiterentwickelt, um mehr Informationen über aktuelle und geplante Aktivitäten rund um das Thema Fischschutz und Fischabstieg anbieten zu können. Ein Ergebnis des 2. Zyklus sind die "Empfehlungen des Forums Fischschutz und Fischabstieg", die 2018 in der WasserWirtschaft Deutschland veröffentlicht wurden.

 

Im 3. Zyklus des Forums (2019-2022) wurden im Rahmen von zwei Veranstaltungen ausgewählte fachliche Einzelaspekte des Fischschutzes tiefergehend bearbeitet und diskutiert. Dabei wurde eine Umfrage zur Akzeptanz von Fischschutzzielen durchgeführt. Es entstanden zudem sechs Fact Sheets, die Einzelaspekte des Wissensstandes übersichtlich zusammenfassen und in zahlreichen Infografiken visualisieren. Zudem wurden die Standorteinträge im Atlas Fischschutz und Fischabstieg erweitert und vervollständigt.

 

Kontakt: Stephan Naumann, Umweltbundesamt, stephan.naumann@uba.de.