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Grundlagen & Aktivitäten

VDFF Fachinformation

Mit dieser Fachinformation will der VDFF dazu beitragen, die besten derzeit verfügbaren Techniken als "Stand der Technik" sowie die besten derzeit verfügbaren Bemessungsregeln und Prognosemethoden als "Stand des Wissens" zu etablieren.

Veranstaltung

Die Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen steht im Spannungsfeld von biologischen, hydraulischen und konstruktiven Anforderungen auf der einen und knappen Ressourcen auf der anderen Seite. Im Rahmen dieses Kolloquiums sollen Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen einer Standardisierung thematisiert werden. Ausgehend von den Anforderungen an eine Standardsetzung werden aktuelle Ergebnisse von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt und hinsichtlich des Potenzials für eine Standardisierung von Fischaufstiegsanlagen bewertet.

Veranstaltung

Artenvielfalt in Flüssen verbessern – neue Wege, um Querbauwerke zu passieren

Zahlreiche Querbauwerke unterbrechen sowohl die lineare Durchgängigkeit der Flusssysteme als auch die laterale Anbindung von Neben- und Auegewässern für Fische und aquatische Wirbellose, womit ein fischpassierbarer Umbau von Wanderhindernissen oder gar der Bau funktionsfähiger Fischaufstiegsanlagen erforderlich wird. Das seit Mai 2014 vorliegende, vollständig aktualisierte Merkblatt DWA-M 509 "Fischaufstiegsanlagen und fischpassierbare Bauwerke – Gestaltung, Bemessung, Qualitätssicherung" ersetzt das DVWK-Merkblatt 232/1996 und befasst sich mit der Gewährleistung stromaufwärts gerichteter Wanderungen von Fischen und Wirbellosen.

Standort

Der Beyenburger Stausee ist im Jahre 1950 in seiner jetzigen Form errichtet worden und liegt Stromauf einer Schlinge der Wupper. Die Talsperre wird vom Wupperverband betrieben und ist eine der Kleinsten im Bergischen Land. Sie dient neben der Stromproduktion insbesondere dem Hochwasserschutz und der Niederwasseraufhöhung. Aufgrund eines hohen Sedimenttransportes aus der Wupper sind kontiniuerliche Ausbaggerungsaktivitäten notwendig. Im Jahre 2011 wurde ein 190 m langes, weitläufiges Umgehungsgerinne in Riegelbauweise ergänzt.

Standort

Der Wasserkraftstandort der Reuschenberger Mühle liegt etwa 5 km stromauf der Mündung der Wupper in den Rhein. 1847 wurde die Reuschenberger Mühle mit der angeblich ersten Turbine des Rheinlands zunächst als Weizen- und Ölmühle errichtet. 1930 wurde die historische Mühle von Papierherstellung auf Stromerzeugung umgestellt. Die zwei Francis-Turbinen wurden 1988 durch zwei Kaplan-Turbinen ersetzt und haben eine Leistung von 428 kW.

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