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Hier werden alle im Atlas eingetragenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Kontext Fischschutz & Fischabstieg sowie Populationsschutz gelistet. Es kann sich dabei z.B. um standortbezogene Freilanduntersuchungen, aber auch um Laboruntersuchungen, Literaturstudien, Rechtsgutachen, Grundlagenforschung u.v.m. handeln.

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Forschung & Entwicklung

Adaptive Management of Barriers in European Rivers (AMBER)

Das Forschungsprojekt AMBER (Adaptive Management of Barriers in European Rivers) beschäftigt sich mit der Bewertung von Querbauwerken und mit der ökologischen Durchgängigkeit von Fließgewässern in Europa. Insgesamt arbeiten ca. 20 Organisationen aus 11 EU-Ländern am Projekt mit, hauptsächlich Universitäten, aber auch Behörden, Fischereiverbände, Umweltverbände und Betreiber von Wasserkraftanlagen. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Swansea (Großbritannien).

Forschung & Entwicklung

Untersuchungen zum Fischabstieg und Kontrolle möglicher Fischschäden durch die Wasserkraftschnecke an der Wasserkraftanlage Walkmühle an der Werra in Meiningen

An der Wasserkraftanlage (WKA) in Meiningen an der Werra ist eine Restwasserschnecke in Betrieb. Wasserkraftschnecken gelten laut Hersteller als fischfreundlich und sollen keine Fischschäden verursachen. Aufgrund der Problematik des Fischschutzes und Fischabstiegs bei herkömmlichen Turbinen und den damit verbundenen nicht unerheblichen technischen und finanziellen Aufwendungen, ist zu erwarten, dass diese Technologie zukünftig verstärkt zum Einsatz kommen wird. Außerdem wird diese Technik vermehrt als Restwasserkraftwerk eingesetzt.

Forschung & Entwicklung

Downstream migration of Atlantic salmon smolt at three German hydropower stations

Seit 2014 untersuchen die Universität zu Köln und das norwegische Forschungsinstitut NINA die Abwanderung von Lachssmolts und Blankaalen an Wasserkraftanlagen mit innovativen Fischschutz- und Fischabstiegseinrichtungen mittels Radiotelemetrie.

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Beeinträchtigungspotential von aus Wasserspeichern ausgetragenen Fischen auf das anschließende Fließgewässer

Beeinflussung der Gewässerfauna durch die Abwanderung von Organismen aus Talsperren oder Hochwasserrückhaltebecken in die angrenzenden Fließstrecken.

Forschung & Entwicklung

Evaluierung von Fischschutz- und Fischabstiegsmaßnahmen an einem Wasserkraftstandort für die Umsetzung des WHG § 35

Von diesem Forschungsvorhaben werden folgende Ergebnisse erwartet: (1) quantitative Funktionsaussage zum Fischschutz und Fischabstieg des Standortes, Defiziten und Verbesserungsvorschläge; (2) Aussagen bzgl. der Funktionalität und Effizienz des Horizontal-Leitrechen nach EBEL, GLUCH & KEHL und der anschließenden Bypasseinrichtung; (3) Arbeitshilfe sowie artspezifische Nutzung der Subkorridore.

Forschung & Entwicklung

Populationsdynamik der diadromen Fischarten

Im Rahmen der schriftlichen Expertise zur Populationsdynamik des Atlantischen Lachses, der Meerforelle, des Meer- und Flussneunauges sowie des Europäischen Aals wurden mit Fokus auf die Überlebensraten relevante Populationsparameter sowie Mortalitätsursachen aus der Literatur zusammengetragen, evaluiert und deren Übertragbarkeit auf das Wesersystem geprüft.

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Befunde zur Aalabwanderung 2008/09

Der vorliegende Bericht fasst Befunde zur Blankaalabwanderung 2008/09 in der Weser zusammen, die in der Abwandersaison 2008/09 durch Auswertung der Schokker- und Hamenfänge von zwei Berufsfischern im Unterwasser der Staustufen Landesbergen und Drakenburg (Niedersachsen) erhoben wurden.

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Gewässerdurchgängigkeit und Schutz der Fischpopulation an Bundeswasserstraßen

Das Rechtsgutachten untersucht das Verhältnis zwischen §§ 34, 35 des Wasserhaushaltsgesetzes, die Bestimmungen zur Bewirtschaftung oberirdischer Gewässer enthalten und Fragen der hydromorphologischen Qualitätskomponenten oberirdischer Gewässer aus unterschiedlicher Perspektive behandeln.

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Untersuchungen zum Orientierungs- und Suchverhalten abwandernder Fische zur Verbesserung der Dimensionierung und Anordnung von Fischschutzeinrichtungen vor Wasserkraftanlagen

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, bestehende Wissenslücken zum Verhalten von Fischen an Fischabstiegsanlagen, insbesondere Bypasseinrichtungen und Fischschutzeinrichtungen, zu schließen. Zentraler Bestandteil der Projektumsetzung ist die Durchführung ökohydraulischer Untersuchungen. Auf Basis der Ergebnisse der Untersuchungen sollen Anforderungen an die bauliche Gestaltung von Bypässen und Fischschutzeinrichtungen sowie hydraulische Parameter abgeleitet werden.

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Fachgutachten "Arbeitshilfe zur standörtlichen Evaluierung des Fischschutzes und Fischabstieges"

Diese Arbeitshilfe standardisiert die methodischen Grundlagen für vergleichbare und aussagekräftige Untersuchungen und Bewertungen von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen. Schwerpunkt ist die standortbezogene Durchgängigkeit für stromabwärts wandernde Fische. Es werden Grundlagen für eine objektive Erfassung der Schädigung von Fischen und der Effizienz von Fischschutz- und Fischabstiegsanlagen bereitgestellt. Die erarbeiteten Untersuchungsstandards sollen aussagefähige Standortevaluierungen mit reproduzierbaren Ergebnissen ermöglichen.

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